Leider sehe ich mich auf Grund von Schwierigkeiten bei der Verlängerung meines Visums dazu gezwungen, meinen Dienst bereits nach 15 ½ anstelle von 18 Monaten zu beenden. Ich werde am 4. November nach Deutschland zurückkehren.
Es ist eine unerwartete Entwicklung. Es schmerzt mich, dem Projekt, den liebgewonnenen Kollegen und Gästen und so überraschend den Rücken kehren zu müssen, gerne hätte ich noch einige Monate hier verbracht, um dieser prägenden Zeit ein gebührendes Ende zu bereiten.
Nichts desto trotz bin ich all den jenigen dankbar, die mir diese Möglichkeit eröffnet haben. Mein Dank gilt den Trägerorganisationen EIRENE und BVS, die mir durchweg helfend zur Seite Standen.
Ich danke meinen finanziellen Unterstützern, die die Ausreise erst ermöglicht haben, dank derer ich hier krankenversichert war (was ich glücklicherweise nicht in Anspruch nehmen musste), die meinen Berichten mit dem Interesse begegnet sind, dass den Aufwand rechtfertigt.
Und nicht zuletzt danke ich allen, die mir während meiner Zeit als Zivi bei EIRENE, meiner Bewerbungsphase und Ausreise mit Rat und Tat zur Seite standen.
Wenn auch meine Zeit hier endet, werde ich dem Projekt weiterhin verbunden bleiben und via Internet und Telefon versuchen, meine Kenntnisse und Fähigkeiten einzubringen.
Chicago, den 19. Oktober 2008
Allen Interessenten am Freiwilligendienst lege ich die vier Rundbriefe ans Herz, die ich während meines Dienstes veröffentlichte › http://download.rabenzunge.net
Unfortunately I had some trouble extending my visa and will be forced to end my service after 15 ½ instead of 18 months. I will be returning to Germany on the 4th of November.
It's a surprising development for me. It hurts having to turn my back on the project, the dear collegues and guests. I would have liked for some more months, to be able to put an end to this important phase of my life in a gentle manner.
Nonetheless I want to express my gratitude to those who made this service possible. First of all the organizations EIRENE and BVS, who supported me throughout my service.
I am thankful to my financial supporters, who made this undertaking possible in the first place, who I owe my medical insurance to (which I fortunately didn't have to make use of), who met my reports with an interest that excuses the effort put into them.
Last but not least I want to thank everyone helping me in word and deed during my time at EIRENE, the application phase and my departure.
Even though my time here will end soon, I will stay connected to the project and do my best to contribute via Internet and phone.
Chicago, October 19th, 2008